Vortrag
"Popkultur im Wandel…"
im Café Chaos

Ein Schwerpunkt des Vortrags beschreibt den Bruch, den Pop in den 1990ern erfahren hat: Mit Grunge und Nirvana kam es zu einem Medien-Hype, bei dem man den Eindruck hatte, dass hier eine Subkultur erstmals von den Medien inszeniert wurde.
Gleichzeitig rückte Nazirock in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Popkultur, die lange Zeit als links galt, hatte ihre Unschuld verloren. Verstärkt nutzten nun auch Politiker ein "poppiges" Image und Auftreten als Mittel zum Wahlkampf. Doch bis heute gibt es zahlreiche Independent-Netzwerke, die sich solchen Vereinnahmungen entziehen.
Von den Riot-Grrrls über die neuen stillen Songwriter bis zu Netzwerken wie der Antifolk-Szene werden Strategien vorgestellt, die sich dem gängigen Pop-Begriff entziehen und nach neuen Wegen einer Alternativkultur suchen.